EV Regensburg Eisstockabteilung
  Chronik
 

Chronik:

Der EV Regensburg wurde am 10. August 1962 in der Gaststätte St. Klara am
Dachauplatz gegründet. Um 20:15 Uhr eröffnete der damalige Oberbürgermeister
Rudolf Schlichtinger die Versammlung und erläuterte die Gründe und Absichten, 
die zur Durchführung dieser Gründungsversammlung geführt hatten. Die anderen
Einberufer dieser Versammlung, Stadtrat Josef Rothammer und Stadtdirektor
Dr. Karl Tschurtschenthaler ergänzten seine Ausführungen. Dem anschließenden
Antrag auf die Gründung des Eissportvereins Regensburg e.V. stimmten alle 28
Anwesenden zu. Sie genehmigten auch die Satzung des Vereins und vollzogen
durch ihre Unterzeichnung der Aufnahmeliste ihren Beitritt zum Verein.
Die älteste Abteilung des EVR ist die Eisstockschützen-Abteilung, später folgten
Eiskunstlauf, Eisschnellauf, Karate und Inlinehockey. 1964 entstand aus der
ehemaligen Eishockeymannschaft der Regensburger Turnerschaft die
Eishockeymannschaft des EV Regensburg.
Gründungsmitglieder des EV Regensburg sind:
Rudolf Schlichtinger, Josef Rothammer, Dr. Karl Tschurtschenthaler, Erwin Beil,
Dr. Max Brandl, Philipp Dieter, Karl Dinkel, Joseph Emer, Willy Gastinger,
Horst Gericke, Franz Gnad, Theo Gräz, Albert Groß, Georg Herold, Dr. Hans Hottner,
Hugo Karl, Ludwig Maxreiter, Hans Meier, Hans Menzl, Rudolf Möller, Max Pill,
Albert Plank, Hermann Reidel, Herr Schrott, Franz Sieber, Dr. Sigmund Silbereisen
Franz Schlauderer, Josef Titze, Josef Vogel, Georg Wallisch, Franz Wanderer, Konrad
Wichert, Ludwig Wiedemann, Heinrich Wittmann, Ernst Wolf, Robert Zemann, Beno
Zierer, und Hans Zöller.
Die Eisstockschützen waren die erste Abteilung des EV Regensburg. Das
Eisstockschießen hat, als traditionell bayerische Sportart, auch in der Domstadt eine
lange Geschichte und viele Anhänger. Während sich die Schützen früher auf den zuge-
frorenen Altwassern der Donau, dse Regens oder auf dem Adlerweiher trafen, hatten
sie nun die Möglichkeit ihrem Sport unter Wettkampfbedinungen im neuen Kunsteis-
stadion an der Nibelungenbrücke nachzugehen.
Im Februar 1965 konnte die erste Vereinsmannschaft mit neun Mannschaften (Damen 
und Herren) abgehalten werden. Am 07.November 1965 wurde die Abteilung erstmals
beim Bayerischen Eissport-Verband angemeldet und die Eisstockschützen des EV
Regensburg hatten damit die Option an verschiedenen Kreismeisterschaften und
Pokalturnieren teilzunehmen. Vier Monate später bei der Stadtmeisterschaft im Einzel
und Mannschaftswettbewerb nahmen bereits 22 Teams teil.
In den Folgejahren bildeten neue Eisstockmannschaften im Verein, die sehr erfolgreich
waren, und dadurch auch die Möglichkeit hatten in höhere Spielklassen aufzusteigen
und sogar bei Wettkämpfen auf Landes- und Bundesebene antreten konnten. In den
vier Jahren von 1969 bis 1972 konnten jedes Jahr der Bezirkspokal, die höchste
Auszeichnung der Oberpfalz, nach Regensburg geholt werden. Drei dieser
Meisterschaften machte die Mannschaft des EV Regensburg II unter dem
Mannschaftsführer Johann Renner möglich.
1968 gelang es Alfons Löffler den Europa-Cup zu gewinnen und 1969 errang Irmgard
Wimmer als erste EVR-Eisstockschützin die bayerische und nur ein Jahr später
die deutsche Meisterscgaft, der erneut ein Jahr später der Europa-Cup der Damen
folgten sollte. Ebenfalls 1971 gewann Carlotte Boneder die deutsche Meisterschaft.
Mannschaftsführer wie Alfons Löffler, Johann Renner, Ludwig Wittl,
Alfred Hierhammer und Karl Gammel waren in ihren Mannschaften erfolgreich und
stets in den höchsten bayerischen Spielklassen vertretten.
1979 gelang den Herren der Aufstieg in die Bundesliga-Süd. Damit war der
EV Regenburg der erste Oberpfälzer Verein in dieser Spielklasse. Die vier Damen-
mannschaften folgten mit ähnlichen Erfolgen. Karin Möller (Bayerische Meisterin)
sowie Elfriede Robold (Deutsche Pokalsiegerin 1977) konnten ihre Mannschaften in
die Bundesliga-Süd schießen und das Team von Katharina Paintinger war in der
höchsten bayerischen und deutschen Spielklasse vertreten-
Nach der einführung der Mixed Wettbewerbe war der EVR auch in dieser Sparte gut
aufdestellt.1983 gewann das Team Brandl/Jaugstetter/Brandl/Semmelmann den
Deutschland-Pokal. Auf Asphalt konnte 1987 der Bayern-Pokal nach Regensburg
geholt werden.
Neben den regulären Wettkämpfen nahmen die Damen und Herren des EVR auch an
zahlreichen Freundschaftsturnieren im In und Ausland teil. Der Große Preis von
Stuttgart, der goldene Eisstock von Lauterbach sowie Grenzlandturniere in Hof und
Selb sowie in Esslingen und Regen sind nur einige der Stationen. Zusätzlich wurden
zahlreiche Einladungen im Ausland wahrgenommen, unter anderem in Belgien, Italien,
Jugoslawien, Luxenburg, Österreich, Schweden, Schweiz und Tschechoslowakei.
Einige Erfolge waren der erste Platz 1969 in Ceske Budejovice (Tschechoslowakei)
1978 in Namur (Belgien) und 1982 in Västeras (Schweden).
Nach dem Umzug in die Donau Arena gelang es Abteilungsleiter Ludwig Wittl den
Zuschlag zur Durchführung der 70. Deutschen Meisterschaft der Herren und gleich-
zeitig der 47. Deutschen Meisterschaft der Damen in Regensburg zu bekommen.
2002 wurde die Meisterschaft in der Donau Arena auf zwei Eisflächen ausgetragen.
Einen noch größeren Wettbewerb konnten die Regensburger im März 2005 bestaunen.
Der EV Regensburg führte die 37. Europsmeisterschaft der Damen und die 51. Europa-
meisterschaft der Herren durch. Das Mannschaftsspiel der Herren entschieden erneut
die Österreicher für sich und bei den Damen konnte sich das deutsche Team mit
Beate Purucker, Verena Elsenberger, Ulrike Lachenmayer, Rbecca Jüngle uns Sabine
Gerstberger gegen Slowenien durchsetzen und somit den Meistertittel erringen.
Aktuell organisieren sich die Eisstockschützen jetzt in zwei Mannschaften:
Mannschaft I Herren und Mannschaft II Herren
Die erste Mannschaft bestehend mit den Schützen Jürgen Krieger, Georg Hierl,
Rudolf Lingauer, Günther Zirzlmeier und Gerhard Weigert konnte sich im Jahre 2010
den Aufstieg von der Bezirksoberliga in die Bayernliga schaffen.
Im Jahre 2011 schaffte die zweite Manschaft den Aufstieg in die Kreisoberliga
2012 qualifizierte sich der EVR Für den Deutschlandcup in Frankfurt mit den Schützen
Josef Reisinger, Georg Hiel,  Heribert Seidl und Rudolf Lingauer
(30 besten Mannschaften aus Deutschland spielten gegeneinander) sie belegten den
5. Platz .

                               Nun ein Lied der Eisstockschützen
                                (Text und Musik: Rudolf Möller)

     1. Wir sind die Eisstockschützen     2.   Wenn`s drausen kälter wird         
         und bei uns geht`s zünftig zua         dann kommt für uns die Zeit
         wir sind die Eisstockschützen           und mit Eifer machen wir
         und bei uns geht`s immer rud          die Eisstöcke schußbereit
         wir sind die Eisstockschützen           ist das Eis auf Spiegelglanz
         unser Sport hält uns gesund            unser Herz es lacht 
                                                                                  ja wir schießen fest drauf los
                                                     das es nur so kracht


       3.  Wenn`s im Frühling wieder warm
         dann bleiben wir eiskalt
         denn wir schießen statt auf Eis
         ganz einfach auf Asphalt
         ja wir haben festgestellt
         unser Sport ist wunderbar
         wir bleiben unserem Eisstock treu
         und Singen das ganze Jahr



 
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